18th Oct.
Am Donnerstag nahmen wir uns vor, gegen halb 11 aufzustehen, um etwas mehr vom Tag zu haben. Leider kamen wir noch immer nicht mit der Zeitumstellung zurecht und somit verschliefen wir und krochen erst 14:00 aus dem Bett. Wir begannen einen Fußmarsch in Richtung des Flusses und bemerkten in dem Moment, dass wir das in der vollen Mittagshitze taten, unser Vorhaben erwies sich also als wahnsinnig schweißtreibend. Wir wollten nebenbei schon einmal den Grand Palace begutachten, der am Fluss liegt. Kurz vor unserem Ziel erzählte uns aber ein Einheimischer, dass er geschlossen sei. Eine gängige Masche der Tuk Tuk- Fahrer, die einem daraufhin eine billige Tempeltour anbieten, wie wir am Abend in unserem Reiseführer lesen konnten (wir gingen einfach weiter). Aber da wir ohnehin keine langen Sachen getragen haben, durften wir das Gelände eh nicht betreten. Die Besichtigung des Grand Palace wurde also auf den nächsten Tag verlegt. Wir wollten nun endlich den Fluss sehen und gingen über einen langen Markt- voll, heiß und voller Gerüche.
Am Donnerstag nahmen wir uns vor, gegen halb 11 aufzustehen, um etwas mehr vom Tag zu haben. Leider kamen wir noch immer nicht mit der Zeitumstellung zurecht und somit verschliefen wir und krochen erst 14:00 aus dem Bett. Wir begannen einen Fußmarsch in Richtung des Flusses und bemerkten in dem Moment, dass wir das in der vollen Mittagshitze taten, unser Vorhaben erwies sich also als wahnsinnig schweißtreibend. Wir wollten nebenbei schon einmal den Grand Palace begutachten, der am Fluss liegt. Kurz vor unserem Ziel erzählte uns aber ein Einheimischer, dass er geschlossen sei. Eine gängige Masche der Tuk Tuk- Fahrer, die einem daraufhin eine billige Tempeltour anbieten, wie wir am Abend in unserem Reiseführer lesen konnten (wir gingen einfach weiter). Aber da wir ohnehin keine langen Sachen getragen haben, durften wir das Gelände eh nicht betreten. Die Besichtigung des Grand Palace wurde also auf den nächsten Tag verlegt. Wir wollten nun endlich den Fluss sehen und gingen über einen langen Markt- voll, heiß und voller Gerüche.
Am Ende hatten wir dann doch unseren
Blick auf das Wasser. Direkt daneben war ein kleiner Park gelegen
und es wehte ein angenehmer Wind, sehr erleichternd! Wir gingen zu
einer Bootsanlegestelle. An solchen Stellen fahren eine Art
„Wassertaxis“, die besonders von Einheimischen genutzt werden.
Dank vieler Reiseratgeber wussten wir, dass diese Art der
Fortbewegung eine günstige Alternative zu den typischen Touri-
Fahrten ist.
Kulinarische Highlights hatten wir an
den Essensständen vor dem Anlegeplatz: Wir genossen gebackene
Bananen, süße Kartoffeln und Frühlingsrollen, fettig, aber lecker!
Danach kauften wir uns noch frisch gepresste Säfte, die wirklich
unvergleichlich gut schmeckten.
Auf dem Boot wehte dann ein angenehmes
Lüftchen, was wir sehr genossen und wir sahen endlich etwas mehr von
Bangkok. Für die Fahrt zahlten wir übrigens nur 15 Baht (ca. 37
cent). An der passenden Station angekommen, bahnten wir uns wieder
den Weg zur Khao San Road, mittlerweile stellten wir auch fest, dass
man sich ziemlich gut zurecht finden kann. Dort angekommen, leisteten
wir uns eine schwedische Öl- Massage, welche wirklich an jeder Ecke
günstig angeboten wird. Nach einer Fußwäsche führte man uns in
einen hübschen, abgedunkelten Raum, in dem jeder seinen persönlich
Masseur in einem kleinen Separé gestellt bekam. Die nächste halbe
Stunde wurde für uns drei teilweise schmerzhaft und neuartig, aber
nicht unangenehm. Danach fühlten wir uns ziemlich leichtfüßig und
entspannt :) Den Tag ließen wir mit gutem Essen, Cocktails und dem
ein oder anderen Einkauf ausklingen, um dann gemütlich in das harte
Hostelbett zu fallen.
… das dachten wir zumindest! Doch als
ich nachts noch einmal in einem der kleinen Badezimmer war, sah ich
eine sehr, sehr große Spinne an der Wand entlang krabbeln. Nach dem
üblichen Piepapo (schreien, rennen, schreien) und der Feststellung,
dass sie WIRKLICH handgroß war, erklärte Emilio sich bereit, sie zu
entfernen. Einen Kampf zwischen Mülleimer und Spinnentier später,
waren wir der Überzeugung, dass es unkaputtbar wäre. In unserer
Verzweiflung holten wir Hilfe bei dem Nachtwächter des Hostels, der
erst bei meiner gestischen Erklärung verstand, was los war. Nach
vielen lauten Schlägen mit einem Schuh schaffte er es (eigentlich
tut mir so etwas sehr leid, aber hier war ich ehrlich gesagt ziemlich
froh). Seitdem lacht er uns jeden Abend an, wahrscheinlich war es das
erste Mal, dass er von Hostelbesuchern zum Spinnentöten gerufen
wurde ;)
19th Oct.
Mit der Spinnenbegegnung sollte unsere
Pechsträhne ganz offensichtlich erst beginnen. Für Freitag hatten
wir unsere Tempeltour geplant: Grand Palace, Wat Pho, Wat Arun etc.
Doch als der Wecker klingelte, eröffnete Cindy uns, dass sie sich
übergeben musste. Damit fiel der Tag flach. Cindy verbrachte den
ganzen Tag im Bett, die Ärmste. Emilio und ich nutzten ihren
schwarzen Tag zum Zocken, Lesen und Neo Paradise- Gucken. Wir
hofften, dass es ihr bald besser ging und wir unsere Tempeltour nur
auf den nächsten Tag verschieben müssten. Am Abend konnten wir uns
doch noch für eine Weile aufrappeln und genossen eine thailändische
Fußmassage an der Khao San.
wie ein roman.... gebt uns mehr davon, ich könnte jetzt noch stundenlang weiterlesen =)
AntwortenLöschenPS: wie gehts cindy jetzt?
einfach super so ziemlich jeden eurer Schritte verfolgen zu können :)
AntwortenLöschenes macht einfach nur Freude zu lesen (auch wenn ich an dieser mega-spinne ziemlich schnell vorbei gescrollt hab.. bäh :D)
freue mich schon auf neue einträge und bin gespannt was ihr noch so erlebt :)